150 Anfragen: Behindertenbeauftragter des Bezirks zieht erste Bilanz für 2021

Landshut/Straubing. Markus Scheuermann wurde 2018 von den Mitgliedern des Bezirkstags von Niederbayern zum Beauftragten für Menschen mit Behinderung bestellt.  In einer Sitzung des Bezirksausschusses am 26. Oktober berichtete Scheuermann dem Gremium von seiner Tätigkeit und zog seine Bilanz für das Jahr 2021. „Im Schnitt bekomme ich drei Anfragen wöchentlich. Diese sind vielschichtig. Ich berate beispielsweise in Sachen Barrierefreiheit, fungiere aber auch als Schnittstelle zur Sozialverwaltung und bin Anlaufstelle zur Erleichterung des Zugangs des Dienstleistungsangebotes des Bezirks“, berichtete Markus Scheuermann. Dem Bezirkstag von Niederbayern teilte der Behindertenbeauftragte weiter mit, dass die Netzwerkarbeit für die Belange der Menschen mit Behinderung immer öfter in digitaler Form stattfindet und dies „durchaus Vorteile hat und die Qualität des Austauschs mit den Kolleginnen und Kollegen ausgezeichnet ist“. Markus Scheuermann zeigte sich zuversichtlich, dass die „gelebte“ Inklusion in Niederbayern Fortschritte macht. „Immer mehr Internetseiten werden in Leichter Sprache umgesetzt, Online-Events sind barrierefreier und die Zahl der Inklusionsbetriebe steigt. Sieben sind es derzeit bei uns in Niederbayern. Das ist gut, aber es geht noch deutlich mehr“, so Scheuermann. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bedankte sich im Namen des Gremiums bei Markus Scheuermann für sein Engagement und betonte, wie wichtig die Arbeit und die Angebote für die Menschen mit Behinderung sind.
„Mit Markus Scheuermann hat das Gremium einen engagierten und kompetenten Beauftragten für Menschen mit Behinderung bestellt. Die Anzahl der Beratungsanfragen spiegeln auch den hohen Stellenwert der behindertenpolitischen Anliegen bei der Arbeit des Bezirks wider“, unterstrich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich.

Im Bild: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (li.) und Bezirksrat und Markus Scheuermann, Beauftragter für Menschen mit Behinderung