Sie sind Leuchttürme der regionalen Wirtschaft

TOP-Unternehmen Niederbayerns und Newcomer ausgezeichnet – Neue Botschafter für Niederbayern  

Freyung. Das Niederbayern-Forum zeichnet jedes Jahr in Zusammenarbeit mit den niederbayerischen Landkreisen TOP-Unternehmer Niederbayerns aus, um sie damit „ins Schaufenster zu stellen“ wie Freyung-Grafenaus Landrat bei seiner Begrüßung am Dienstagabend im Cineplex Freyung betonte. Von einer starken Wirtschaft hänge maßgeblich die Zukunftsfähigkeit einer Region ab, so Gruber und bedankte sich für das Engagement aller 14 Bewerber.

Vier von ihnen wurden an dem Abend als TOP-Unternehmen ausgezeichnet, sie seien „Leuchttürme der regionalen Wirtschaft“, hob auch Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident und Vorsitzender des Niederbayern-Forums e.V. hervor. Niederbayern sei die „Heimat der Macher“, zu denen auch die Familie Vesper zähle, die es mit ihrer mutigen Investition erst möglich gemacht habe, dass man heute in dieser sehr passenden „Location“ die Preisverleihung vornehmen könne. „Vor allem in Zeiten großer Herausforderungen, komme es auf Unternehmen an, die anpacken und gestalten“, so Heinrich. Der Moderator des Abends, Regionalmanager Stefan Schuster, rief dann die einzelnen TOP-Unternehmen nach vorne, während sich Gruber und Heinrich als Laudatoren abwechselten. 

Die Preisträger

Die Freund Trachten & Lederhosen Manufaktur (Grafenau) wurde für ihre eindrucksvolle Verbindung von handwerklicher Perfektion und gelebter Tradition ausgezeichnet. Das Unternehmen hat sich von einem kleinen Betrieb zu einer bedeutenden Manufaktur entwickelt, die durch Innovationskraft und die stetige Weiterentwicklung ihres Sortiments weit über die Region hinaus geschätzt wird. Besonders hervorzuheben sei zudem das große Engagement von Inhaberin Maria Freund für die Nachwuchsförderung im Schneiderhandwerk sowie für die regionale Wirtschaft.

Das Hotel Landhaus zur Ohe  (Schönberg) erhielt die Auszeichnung für seinen konsequenten Qualitätsanspruch und die erfolgreiche Entwicklung zu einer der führenden Adressen für Familienurlaub in Bayern. Durch kontinuierliche Investitionen in moderne Infrastruktur und außergewöhnliche Erlebnisangebote setze das familiengeführte Haus regelmäßig neue Maßstäbe in der Branche. Die Jury würdigte zudem die herzliche Gastfreundschaft, die dem Hotel bereits zahlreiche renommierte internationale Preise und Spitzenplatzierungen eingebracht habe.

Die Alois Jakob Metall am Bau GmbH (Waldkirchen) wurde für ihre 100-jährige Erfolgsgeschichte geehrt, in der sie sich zu einem führenden Anbieter für anspruchsvolle Metallbau- und Fassadenlösungen entwickelt hat. Das Unternehmen verbindet über Generationen hinweg bewährte handwerkliche Werte mit mutiger Innovationskraft und dem Einsatz modernster Fertigungstechnologien. Die Auszeichnung würdige den nachhaltigen unternehmerischen Erfolg sowie die Fähigkeit, durch stetige Modernisierung ein verlässlicher Partner und attraktiver Arbeitgeber in der Region zu bleiben.

Die Nigl & Mader GmbH (Röhrnbach) wurde ausgezeichnet, weil sie seit einem Vierteljahrhundert technische Kompetenz mit Weitblick verbinde und maßgeschneiderte, energieeffiziente Gesamtsysteme für Gebäude plant. Aus einer persönlichen Zusammenarbeit zweier Freunde sei ein leistungsstarkes Ingenieurunternehmen erwachsen, das trotz bemerkenswertem Wachstum seine Bodenständigkeit und enge Verbundenheit zur Heimat bewahrt hat. Mit ihrem innovativen neuen Firmensitz und der frühzeitigen Vorbereitung des Generationswechsels leiste das Unternehmen einen wichtigen Beitrag für zukunftsfähiges Bauen in der Region.

Als „Newcomer Niederbayerns 2026“ wurde die VIOCON GmbH aus Grafenau für ihren mutigen und erfolgreichen Einstieg in das Zukunftsfeld der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität geehrt. Das junge Unternehmen hat es in kürzester Zeit geschafft, sich durch Innovationskraft und konsequenter Kundenorientierung als kompetenter Partner für die Mobilität von morgen zu etablieren. Die Jury betonte besonders den unternehmerischen Weitblick, mit dem VIOCON Verantwortung übernehme und den Ausbau nachhaltiger Infrastruktur aktiv mitgestalte.

Neue Niederbayern-Botschafter 

Tom & Basti singen seit einem Vierteljahrhundert über die Schönheit des Bayerischen Waldes – nun wurden sie offiziell auch in den Kreis der „Niederbayern-Botschafter“ aufgenommen. Sie seien glaubwürdig und sympathisch. „Genau diese Verbindung aus kultureller Strahlkraft, Authentizität und gelebter Heimatverbundenheit macht sie zu hervorragenden Botschaftern für Niederbayern“, bekannte der Vorsitzende des Niederbayern-Forums.

Als dessen Geschäftsführer hob Dr. Reinhard Saller die Verdienste von Stefan Penninger hervor, der ebenso zum Niederbayern-Botschafter ernannt wurde. Er habe Verantwortung für ein traditionelles Familienunternehmen übernommen und es mit Ideenreichtum und Weitsicht weiterentwickelt. „Dabei hat er bewiesen, dass Tradition und Innovation zusammengehören“, so Saller.

Der gebürtige Zwieseler Michael Niedermaier, der seine Schulzeit in Grafenau verbrachte, bewegt sich seit vielen Jahren erfolgreich in der Welt der Investments und Investitionen. Auch wenn seine Lebensmittelpunkte nun Passau und München sind, hat er seine Heimat nie aus den Augen verloren und nutzt sein Netzwerk dazu, dass Niederbayern als attraktiver Wirtschafts- und Lebensraum wahrgenommen werde. „Damit steht er beispielhaft für das, was wir mit dem Botschaftertitel verbinden: Menschen, die weit über Niederbayern hinaus wirken und gleichzeitig fest mit ihrer Heimat verbunden bleiben“, hob Dr. Olaf Heinrich hervor, bevor der Abend mit musikalischer Umrahmung durch Tom & Basti und einem gemeinsam Essen ausklang. 

Bildunterschriften: 
Alle neuen TOP-Unternehmen und Newcomer gemeinsam mit Dr. Olaf Heinrich (l.) und Landrat Sebastian Gruber (r.).

Thomas Graf und Sebastian Hackl (vorne v.l.) sind als bekanntes Musiker-Duo nun Niederbayern-Botschafter, genauso wie Stefan Penninger und Michael Niedermaier. Dazu gratulieren (hi. v. l.) Dr. Reinhard Saller, Geschäftsführer des Niederbayern-Forums, Vorsitzender Dr. Olaf Heinrich sowie Freyung-Grafenaus Landrat Sebastian Gruber. 

Fotos: Manuela Lang, Bezirk Niederbayern