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Öffentlichkeitsarbeit Projektarchiv

Seit 2005: Zeitgenössische bildende Kunst in der Bezirkshauptverwaltung
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  • Bis Anfang der 90er Jahre förderte der Bezirk Niederbayern die zeitgenössische bildende Kunst durch den Ankauf von Werken "junger" Künstler. Nach der Beteiligung an einem großen gesamtbayerischen Ausstellungsprojekt im Jahr 1989 entschloss sich der Bezirk, von Zeit zu Zeit selbst niederbayernweit Wanderausstellungen durchzuführen, und zwar in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden Bildender Künstler Niederbayern bzw. Niederbayern/Oberpfalz. Damit wurde eine bayernweit einzigartige Projektform ins Leben gerufen, die den Kunstschaffenden Niederbayerns zu Präsentationsmöglichkeiten verhalf, die über das Bezirksgebiet hinaus gingen; so gelang es beispielsweise, attraktive Ausstellungsflächen in der Landeshauptstadt München bzw. im Département Oise, mit dem der Bezirk eine Regionalpartnerschaft unterhält, zu erschließen.
    Leider konnte der Bezirk in seinen eigenen Räumen in der Maximilianstraße 15 in Landshut keine Ausstellungen zeigen, was um so bedauerlicher war, als es laut Befragung der Künstlerschaft nach wie vor schwierig ist, preiswerte oder unentgeltliche Ausstellungsflächen zu finden. Im Zuge der Renovierung des denkmalgeschützten, im Jahr 1880 erbauten "Forstkammergebäudes", dem Amtssitz der Bezirkshauptverwaltung, konnte die seit langem geplante ausstellungsgerechte Ausstattung der Flure realisiert.
    Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten fiel im Herbst 2005 der Startschuss für das von der damaligen Pressereferentin Edeltraud Nuhn initiierte Kunstprojekt. Dreimal im Jahr ist seither in der Maximilianstraße zeitgenössische bildende Kunst aus Niederbayern zu sehen. In der Regel werden Exponate zweier namhafter niederbayerischer Künstler gezeigt, damit mehr Kunstschaffende die Chance haben, ihre Arbeiten zu präsentieren.



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